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Macher bei Schumacher

Es war einmal ...
Unsere Macher-Geschichten klingen wie Märchen, sind aber real. Sie handeln von echten Personen, die mit viel Mut, Fleiß und Motivation die Karriereleiter bei Schumacher Packaging erklommen haben. Anlässlich unseres 75. Firmenjubiläums stellen wir Ihnen im Jahr 2023 einige von ihnen vor. Tauchen Sie in die Erfolgsstories unserer (Schu)Macher ein!

Die Reinigungskraft mit den großen Träumen

Orcun Sönmezgök

Betriebsleiter im Werk Forchheim

 

Vom Tellerwäscher zum Millionär? Nicht ganz. Trotzdem führt der Karriereweg von Orcun Sönmezgök steil nach oben. Als Schumacher Packaging 2002 die Kartonax GmbH & Co. KG in Nürnberg übernommen hat, absolvierte der gebürtige Türke dort gerade eine Ausbildung zum Packmitteltechnologen. Zwei Jahre zuvor war er im selben Betrieb noch als Reinigungskraft tätig – engagiert und mit großen Zielen.

Vom Produktionsmitarbeiter zum Betriebsleiter

Besen, Lappen und Eimer waren passé, seine Ausbildung erfolgreich beendet. Anschließend arbeitete Orcun sieben Jahre lang als Produktionsmitarbeiter in Nürnberg weiter. Von 2009 bis 2011 sagte er Schumacher Packaging vorübergehend „auf Wiedersehen“, um sich beruflich neu zu orientieren. Hendrik Schumacher ließ ihn währenddessen die Türe offenstehen. Als Medientechnologe kam Orcun 2013 wieder zurück – ins neu erbaute Schumacher-Werk in Forchheim, das den Standort Nürnberg mittlerweile abgelöst hatte.

Von nun an ging es für ihn steil bergauf: „Mit dem nötigen Ehrgeiz und der Leidenschaft für meine Tätigkeit habe ich es gemeinsam mit meinen Vorgesetzten und einem tollen Team geschafft, die gesteckten Ziele zu erreichen und sehr viel Erfahrung zu sammeln“, schwärmt Orcun.

Erst Arbeitsvorbereitung, dann Prozessoptimierung, seit 2017 Betriebsleitung im Werk Forchheim mit 170 Mitarbeitenden. Orcuns Kernkompetenz liegt im gewerblichen Bereich und umfasst die Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Druckvorstufe, Planung, Produktion und Logistik.

Orcun über Schumacher Packaging

Die Möglichkeiten in unserem dynamischen Unternehmen ließen für ihn kaum Wünsche offen, so Orcun. Kaum. Den einen oder anderen Traum gibt es da noch, auf den er gerade hinarbeitet: mehr Verantwortungsbereiche zu übernehmen sowie sein Mitwirken im Bereich Supply Chain Management auszuweiten. Dafür verbessert der Macher sogar in Unterrichtsstunden sein Englisch, um europaweit mit Kollegen und Geschäftspartnern kommunizieren zu können.

„Loyalität, Zielstrebigkeit und Produktivität sind die Schlagwörter, die mich als Mitarbeiter prägen, motivieren und hungrig auf weitere Erfolge machen.“

Die mit den Azubis lernt

Christina Eckstein
Ausbildungsleiterin im Werk Ebersdorf

 

Als Ausbildungsleiterin im Werk Ebersdorf weiß Christina Eckstein genau, worauf es ankommt. Wer könnte sich auch besser in Schumacher-Azubis hineinversetzen als ein ehemaliger Schumacher-Azubi? „2004 habe ich meine Ausbildung zur Industriekauffrau bei Schumacher Packaging begonnen“, erinnert sie sich. 18 Jahre ist das her. Nachdem sie diese erfolgreich abgeschlossen hatte, wurde sie als Vertriebsmitarbeiterin im Innendienst übernommen. Nach drei Jahren Bürojob klopfte der Storch an und Christina verabschiedete sich in Elternzeit.

Zurück im Unternehmen, wurde der frischgebackenen Mutter nach kurzer Zeit eine Stelle in der Personalabteilung angeboten. Den Fachwirt in der Tasche und den Ausbilderschein in Planung, sollte sich Christina fortan um den Schumacher-Nachwuchs kümmern. „Bis dahin gab es noch niemanden, der nur für die Lehrlinge zuständig war“, erzählt sie. Jetzt gab es sie.

Organisieren, planen, Schulungen durchführen, Gespräche führen – einfach machen! Die neue Ausbildungsverantwortliche für das Stammwerk Ebersdorf geht in ihrem Job voll auf. Mittlerweile fungiert sie noch als Ausbilderin der Industriekaufleute. Außerdem koordiniert sie das Ausbildungsmarketing sowie den werksübergreifenden Bewerbungseingang und prüft, welche Prozesse vereinheitlicht und vereinfacht werden können.

Christina über Schumacher Packaging

Was sie an Schumacher Packaging besonders schätzt? „Dass man hier nicht nur eine Nummer ist, sondern unsere Chefs einen Großteil ihrer Mitarbeitenden persönlich kennen“, sagt sie. „Außerdem kann ich meine Arbeitszeiten flexibel an mein Familienleben anpassen.“
Für die Zukunft wünscht sie sich, viele neue Auszubildende für das Unternehmen gewinnen und daran binden zu können: "Ich möchte unsere Azubis nicht nur erfolgreich durch ihre Ausbildung bringen, sondern ihnen mit deren Übernahme auch die Chance auf eine langjährige Beschäftigung in unserem Familienbetrieb bieten." 

Vom Azubi zum Betriebsleiter:
steile Karriere bei Schumacher Packaging

Oliver Michel
Betriebsleiter im Werk Sonneberg

 

Oliver Michel ist ein echter Anpacker – und einer, der zeigt, was möglich ist: Schon als Schüler jobbte er in den Ferien bei uns. Seitdem zieht sich Schumacher Packaging wie ein roter Faden durch seinen Lebenslauf. 2009 begann er eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Heute arbeitet er als Betriebsleiter im Werk Sonneberg und ist für 200 Leute verantwortlich.

Das Abitur in der Tasche, schrieb sich Oliver für ein Automotive-Studium an der Uni ein. Doch das Studentenleben war nichts für ihn: „Ich wollte direkt im Job loslegen und lieber praktisch aus erster Hand lernen“, erzählt er. Also begann er eine kaufmännische Ausbildung zum Industriekaufmann – und zwar bei uns. Dank seines Engagements und guter Leistungen schloss er die Zwischenprüfung mit der Note 1,0 ab, wodurch er seine Ausbildungszeit auf zwei Jahre verkürzen konnte.

Ein Versprechen für die Zukunft

Nach drei Jahren in der Prozessoptimierung im Werk Ebersdorf wollte Oliver mehr und suchte deshalb das Gespräch mit Geschäftsführer Björn Schumacher. Daraufhin packte er auf seine Ausbildung noch ein BWL-Studium – und arbeitete währenddessen bei uns im Unternehmen weiter. Die Familie Schumacher versprach ihm nach erfolgreichem Abschluss einen interessanten Job. Und den bekam er auch: Hendrik Schumacher, ebenfalls Geschäftsführer, bot dem frischgebackenen Bachelor-Absolventen die Stelle als Betriebsleiter im Werk Sonneberg an. „Ich konnte mich immer auf das Unternehmen verlassen. Dieses Vertrauen weiß ich sehr zu schätzen“, sagt er.

Seit September 2016 arbeitet Oliver nun erfolgreich als Betriebsleiter. Er ist unter anderem für die Produktion, die Qualitätssicherung, den Versand und das Personal verantwortlich. Für ihn ein Traumberuf: „Ich habe ein vielfältiges Aufgabenspektrum, für das ich Motivation, Mut, Geduld, Beharrlichkeit, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungskraft brauche – und das jeden Tag aufs Neue. Das liebe ich an meinem Job.“

Oliver über Schumacher Packaging

Ein europäischer Player, der sich trotz rasanten Wachstums die DNS eines Mittelständlers und seine familiäre Struktur erhalten hat – das schätzt Oliver an seinem Arbeitgeber am meisten. Er plant fest, bis zur Rente Teil des Unternehmens zu sein. „Ich bin aktuell in der Position, die ich mir immer gewünscht hatte“, sagt er. „Ich möchte weiterhin gemeinsam mit Schumacher Packaging wachsen, auch auf persönlicher Ebene.“  

Aus dem Karrieretief mit neuem Aufwind nach oben

Adrian Madge

Schichtleiter der Produktion im Werk Birmingham

 

Mit einer drohenden Kündigung im Nacken beschloss Adrian Madge im Jahr 2006, seinen Lebenslauf per Hand an Lagerhäuser und Produktionsbetriebe in der Gegend um Elmdon, nahe Bimingham, zu verteilen. Dabei stieß er auch auf den Verpackungshersteller Jaffabox Ltd., dessen damaliger Geschäftsführer Frank Amyes ihm noch am selben Tag einen Job in seiner Logistikabteilung anbot. Seit 2019 ist Jaffabox Teil der Schumacher Packaging Gruppe – und Adrian mittlerweile zum Schichtleiter der Produktion aufgestiegen.

Nach Firmenübernahme der nächste Schritt auf der Karriereleiter

Als Adrian bei Jaffabox einstieg, war er sofort von dem freundlichen, familiengeführten Unternehmen und dessen Expansionsplänen begeistert. Er selbst legte von Anfang an eine rasante Entwicklung hin: Als Lagerarbeiter bzw. Staplerfahrer gestartet, wurde er rasch zum stellvertretenden Lagerleiter ernannt und war kurz darauf als Fahrer eines 7,5-Tonnen-Lkw im Einsatz, der den Vertrieb der lokalen Lieferungen unterstütze. Mit der Installation der Wellpappenanlage 2014 ging es für Adrian dann als Klammerstaplerfahrer und anschließend als „Wellpappenaufseher“ weiter – Letzteres bereits in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung.

Als Frank Amyes seinen Betrieb 2019 an Schumacher Packaging verkaufte und in Rente ging, übernahm Adrian die Rolle des Disponenten. „Als Schumacher mein Arbeitgeber wurde, ergaben sich Möglichkeiten zur Expansion des Unternehmens und mir wiederum die Gelegenheit zur persönlichen Weiterentwicklung“, erzählt er. „Zu dieser Zeit bewarb ich mich um die Stelle des Produktionsschichtleiters, die ich glücklicherweise auch bekam.“

Als Schichtleiter der Produktion von Schumacher Packaging Ltd, Werk Birmingham – wie der Standort seit der Umfirmierung heißt – ist Adrian für mehr als 20 Mitarbeitende verantwortlich. Er beaufsichtigt u.a. den täglichen Betrieb der Fabrik und der Wellpappenanlage, meldet mechanische und elektrische Störungen, sorgt für eine optimale Produktivität und dafür, dass Auftragsfristen sowie die BRC-Standards eingehalten werden. Dank seines umfangreichen Wissens unterstützt Adrian darüber hinaus seine Kollegen im Büro, z.B. wenn es zu Problemen mit Papiersorten und der Rückverfolgbarkeit kommt.

Adrian über Schumacher Packaging

 

Teil eines ehrgeizigen und zukunftsorientierten Familienunternehmens zu sein, in welchem alle dieselben Werte wie Nachhaltigkeit, Wachstum und Fleiß teilen – das macht Schumacher Packaging für Adrian aus. „Ich bin jetzt über 50 Jahre alt und hoffe, dass ich den Rest meiner beruflichen Laufbahn im Unternehmen verbringen und an dessen weiterer Entwicklung mitwirken kann“, sagt er. „Ich bin immer bestrebt, bei allem, was ich tue, 100 Prozent zu geben und über mich hinauszuwachsen.“ Ein echter Macher eben.

Schreiben Sie Ihre eigene Macher-Geschichte

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